Amazonasbecken

P.motoro

Potamotrygon motoro

Potamotrygon motoro

Bild:Letztes Update: 28.03.17


Hier die Standortvariante "Marbled motoro":

Haltung:

Da Rochen (Potamotrygon) Grundfische sind, benötigt man für deren Haltung Aquarien mit einer sehr großen Grundfläche. Die Aquariengröße ist von der Körpergröße der Tiere abhängig. Die Beckenlänge sollte das Siebenfache des Scheibendurchmessers betragen und die Tiefe und die Höhe sollte die zweifache Länge betragen. Die Beckenlänge kann zwar auch etwas kürzer sein, jedoch können so die Tiere ihre Schwimmkünste nicht richtig entfalten...
Bei der Einrichtung des Beckens sollte als Bodengrund Quarzsand genommen werden, weil die Rochen sich durch schnelle Flossenbewegungen im Sand vergraben, sodass nur noch die Augen herausschauen. Hierbei sollte auch beachtet werden, dass der Sand abgerundet ist (wie Flusssand zum Beispiel). Durch das entlangschwimmen an der Frontscheibe ist in einen Rochenbecken an dieser Stelle die Bodenscheibe nicht mehr mit Sand bedeckt. Um von vorn herein etwas dagegen zu tun, gibt es Kiesmatten oder man bestreicht die Bodenplatte mit Silikon und verklebt dies mit dem Aquariumsand. Des Weiteren mögen die Tiere Unterstände zum Verstecken wie zum Beispiel Wurzeln und Steinen.
Der Potamotrygon Motoro (Pfauenaugen-Stechrochen) ist meiner Meinung nach eine Rochenart, die in keinen Südamerikanischen Groß-Schaubecken fehlt. Ein ganz entscheidener Faktor dafür ist, dass sich diese Art wie die Karnickel vermehrt. Naja, ganz so einfach ist dieses natürlich auch nicht, aber der Potamotrygon Motoro ist wohl die Rochenart, die sich am leichtesten nachzüchten lässt.
Weibchen werden rund 80cm groß und die Männchen bleiben mit 50cm etwas kleiner. Aus diesem Grund sollte auch dieser Rochen ein großes Becken von mindestens 400x150x100cm bekommen. Auf Grund, dass sich die Tiere sehr gut nachzüchten lassen, kann man schließen, dass er in der Haltung auch nicht so anspruchsvoll ist. Die Wassertemperatur sollte bei 27°C sein. Als Nahrung hat er auch keine besonderen Ansprüche und er nimmt Stinte, Würmer, Trockenfutter, Fischfilets, Muscheln und Mückenlarven zu sich.
Auf den Giftstachel der Tiere gehe in diesem Beitrag näher ein: Rochenstich

Vergesellschaftung:

Bei der Vergesellschaftung sollte darauf geachtet werden, dass dieser Rochen ein ausgezeichneter Jäger ist. Also sind Fische, die in sein Maul passen, Nahrung! Er verträgt sich mit anderen Rochenarten, großen Barschen und Welsen.


Geeignete Beifische:
Spatelwels Scheibensalmler Silberner Aro Schwarzer Aro Kammbuntbarsch

Kommentare:

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