Amazonasbecken

Einrichtungsgegenstände

Einrichtungsgegenstände

Bodengrund:

Als Bodengrund kann Kies oder Sand verwendet werden. Hierbei ist zu beachten, dass der Bodengrund für die Aquaristik geeignet ist. Der Kies sollte unbedingt abgerundet sein. Sand sollte Flusssand sein, da dieser durch die Strömung auch abgerundet ist. Bevor der Bodengrund das erste Mal genutzt wird, muss er gründlich durchgewaschen werden! Da ich in meinen Aquarien nicht besonders viele Pflanzen pflege nutze ich Quarzsand als Bodengrund. Ein weiterer Grund dafür sind meine Fische. Rochen bevorzugen Sand um sich besser zu vergraben. Erdfresser bevorzugen Sand, da sie den Sand aufnehmen und über die Kiemen wieder abgeben (das geht mit Kies schlecht). Bei Panzerwelsen hab ich auch das Gefühl, dass sie sich beim durchwühlen von Sand wohler fühlen.

Steine:

Als Steine sollten auf gar keinen Fall kalkhaltige Steine genutzt werden, da diese das Wasser hart machen. Ansonsten kann man einfach Steine nehmen, die man auf dem Acker um der Ecke finden kann. (Natürlich vor der Entnahme mit dem Landwirt absprechen). Bevor die Steine ins Aquarium kommen, sollten sie abgekocht werden. Eine andere gute Quelle für Aquariensteine ist, diese aus fließenden Gewässern wie Bächen zu nehmen. Diese Steine sind schon meist schön abgerundet. Hier ist eine gründliche Reinigung und Abkochen pflicht!

Wurzeln:

Als Wurzeln sollten Moorkien- oder Mangrovenwurzeln aus dem Fachhandel genutzt werden. Diese sind sandgestrahlt und man kann davon ausgehen, dass sie keine katastrophale Schadstoffe ans Wasser abgeben. Man kann Wurzeln natürlich auch der heimischen Natur entnehmen, jedoch rate ich persönlich davon ab. Auch Wurzeln aus dem Handel sollten nach Möglichkeit abgekocht werden. Da dieses wegen der Größe meistens nicht möglich ist, sollte man sie wenigstens in der Badewanne o.ä. mit kochenden Wasser übergießen. Zu der Heißwasserbehandlung sollten Wurzeln gewässert werden. Das hat den Vorteil, dass die Wurzel sich mit Wasser vollsaugt und somit im Aquarium nicht mehr auftreibt und dass Gerbstoffe der Wurzel entzogen werden. Bis alle Gerbstoffe draußen sind, kann es bis zu 2 Wochen dauern. Man erkennt es an dem braunen Wasser. Man beachte, dass man im Handel auch vorgewässerte Wurzeln erwerben kann, die in einer Plastiktüte eingeschweißt sind. Bei diesen Wurzeln ist es notwendig, dass sie vorm Einsatz gründlich gewaschen werden. Sie sind gesalzen, damit in der feuchten Tüte kein Schimmelpilz entstehen kann. Wenn sie direkt ins Aquarium kommen, würde sich durch das Salz der Leitwert schlagartig erhöhen.

Pflanzen:

Als Pflanzen eignen sich sämtliche Aquarienpflanzen, jedoch finde ich es persönlich schöner, wenn auch Pflanzen aus Südamerika verwendet werden. Besonders bei wärmeliebende Fische, wie dem Diskus, sollten Pflanzen gewählt werden, die den Temperaturen stand halten. Neue Pflanzen sollten durchgewaschen werden. Hierbei handwarmes Wasser nutzen. Es werden auch Schnecken entfernt, die ja wie bekannt mal schnell eine Plage auslösen können.

Rückwand:

Die bekannteste Art von Rückwänden ist die einfache Fotorückwand. Diese klebt man sich am besten mit Hilfe von Tesafilm einfach hinters Aquarium.
Ein optischer Hingucker ist jedoch eine 3D-Rückwand. Die einfachste Möglichkeit einer 3D-Rückwand  einzubauen ist eine fertige Rückwand passend zur Beckengröße zu kaufen und mit Aquariensilikon einzukleben.
Man kann sich auch mit Hilfe von Styropor selbst eine Rückwand bauen. Je nach Geschmack überzieht man das Styropor mit Zement und/oder malt es an. Zum Versiegeln wird die selbstgebaute Rückwand mit Epoxidharz übergossen.
Ich persönlich bevorzuge es, eine aus Styropor selbstgebaute Rückwand hinters Aquarium zu stellen.

Rückwand

Wasser:

In der Regel kann als Wasser normales Leitungswasser genutzt werden. Die meisten Fische sind deutsche Wasserterte gewöhnt. Für empfindlichere Fische oder zur Zucht sollte man jedoch möglichst die heimischen Wasserwerte nachahmen. Über z.B. Torffilterung bekommt man sein pH-Wert gesenkt und das Wasser wird weicher. Mit einer Osmose-Anlage wird weiches Wasser mit einem niedrigen pH-Wert produziert. Hier sollte mit Aquariensalz der Leitwert nachreguliert werden.